Deutsche Industrie in China – ein Pyrrhussieg?

Anfang Februar schrieb ich diesem Blog im Beitrag ‚Bedrohung schrumpfende Margen‘:

Daher setzen die deutschen Autobauer vor allen Dingen auf den asiatischen und amerikanischen Markt. Ich bin mir aber sicher, dass die chinesischen Autohersteller in den nächsten 5 Jahren über das know-how deutscher Hersteller wie Audi, BMW und Mercedes verfügen. Möglicherweise wird der chinesische Staat dann Zugangsbeschränkungen ausländischer Fabrikate erlassen, um die eigenen Produkte durchzusetzen. Das wäre eine klassische chinesische Strategie im Rahmen der schon in der Schule gelehrten 36 Strategeme.

Möglicherweise kommt das schneller als gedacht. In der FAZ erschien dazu ein interessanter Artikel: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/china-nimmt-deutsche-autozulieferer-in-die-zange-13115859.html

Deutsche Automobil-Zulieferer haben Angst vor einer schleichenden Enteignung und gleichzeitig dem Absaugen von Know How. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich im Maschinenbau ab. Die deutsche Solarindustrie, einst führend, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Für mich lautet die Frage: Ist ein Land, das durch die 1. Kind-Politik bald massiv und schnell vergreisen wird, ziemlich unverhohlen Wissen an sich bringt  und die eigene Industrie massiv protegiert, tatsächlich dauerhaft ein sinnvolles Investitions- und Absatzgebiet? Was meinen Sie?

Michael May

 

 

 

 

 

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