Marktbericht 1. August 2014

Derzeit befinden sich die Märkte in großer Unruhe. Bei Aktien und Anleihen ist jetzt Umsicht gefragt. Tendenziell trüben sich die Konjunkturaussichten für Deutschland und Europa ein. Auch das für die USA verkündete Wachstum von 4% im 2. Quartal dürfte zu optimistisch ausgefallen sein, da zu großzügige Schätzungen eingeflossen sein dürften – nach dem Motto: Märkte sind zur Hälfte Psychologie. Die Krisen in der Ukraine, Israel und im mittleren Osten sind ungelöst und hinterlassen immer tiefere Schleifspuren bei den Unternehmen. Das könnte in Deutschland tendenziell zu einer Stagnation beim Wirtschaftswachstum führen.

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/gbureks-geld-geklimper-vorsicht-bei-aktien-und-anleihen/10272646.html
http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/darum-stuerzt-der-dax-ab_H2131652587_69193/

Gold wird wieder als krisensicheres Investment angepriesen. Zur Entwicklung des Goldpreises gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche Marktteilnehmer gehen von sinkenden Kursen aus, während andere den Goldpreis bei über 3.000,- Dollar und mehr sehen. Das ist letztlich Kennzeichen der tiefen Verunsicherung der Märkte. Auch mehren sich die Hinweise auf gezielte Manipulationen des Goldpreises: http://www.focus.de/finanzen/boerse/gold/7-gruende-fuer-steigende-godpreise-anleger-in-angst-warum-gold-jetzt-das-investment-der-stunde-ist_id_4009750.html

Hier ein Link (FAZ), der eine längerfristige Prognose zum Wachstum in Deutschland wagt: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/degrowth-forscher-sehen-deutsches-wachstum-sinken-13073063.html

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bleiben daher insgesamt verhalten. Trotz der sehr niedrigen Zinsen wird in Deutschland nur vorsichtig investiert. Die Banken stellen sich auf eine weniger komfortable Risikosituation ein, was die Kreditvergabe an Unternehmen beeinträchtigen könnte. Die derzeit herrschende unsichere Lage an den Märkten dürfte sich daher auf absehbare Zeit nicht entspannen.

Michael May

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